Nachts wieder zu Atem kommen

Diagnose Schlafapnoe – darauf kann die Medizin sehr gut reagieren. Denn dank intensiver Schlafforschung stehen den Patienten heute verschiedene erfolgreiche Behandlungsmethoden zur Verfügung. Überwiegend eingesetzt wird die CPAP-Therapie. Was das ist und welche sonstigen Therapieformen es gibt, erfahren Sie in den folgenden Kapiteln.

Falls bei Ihnen eine Schlafapnoe festgestellt wird, gibt es eine Reihe wirksamer Methoden, mit denen Sie diese Erkrankung sehr gut in den Griff bekommen. Bei schwacher Ausprägung genügt es manchmal bereits, wenn die Patienten einige Alltagsgewohnheiten umstellen: zum Beispiel auf Alkohol und Nikotin verzichten oder einige Kilogramm abnehmen.

Bei einer stärker ausgeprägten Schlafapnoe benötigt der Organismus zusätzliche Unterstützung, um die Luftwege nachts dauerhaft offenzuhalten. Die beste Methode bei der obstruktiven Schlafapnoe ist die so genannte CPAP-Therapie. Darüber hinaus sind in einigen Fällen auch Behandlungen mit Medikamenten oder operative Eingriffe möglich.

Bessere Behandlungserfolge durch regelmäßige Schlafhygiene

Schlafmediziner empfehlen verschiedene Verhaltensweisen, die einen ruhigen und erholsamen Schlaf fördern. Sie werden unter dem etwas irreführenden Begriff „Schlafhygiene” zusammen gefasst. Dazu gehört unter anderem die Schlafumgebung (dunkles Zimmer, bequemes Bett, keine lauten Geräusche usw.), die Ernährung oder auch ritualisierte Verhaltensweisen bei Einschlafproblemen.

Welche Therapie jeweils die beste ist, entscheidet der Arzt ganz individuell anhand des allgemeinen Gesundheitszustandes des Patienten und des Schweregrads der Schlafapnoe.