Zusammenhänge verstehen – für mehr Sicherheit!

Es gibt sehr viele Gründe, warum man hin und wieder nachts nicht gut schlafen kann. Doch ein medizinischer „Beweis” für eine Schlafapnoe sind solche Unregelmäßigkeiten nicht automatisch.

Auch das Schnarchen ist keineswegs ein untrügliches Zeichen für eine Atmungsstörung. Fast die Hälfte der Deutschen schläft zumindest ab und zu derart geräuschvoll, doch nur etwa zehn Prozent dieser Gruppe leiden tatsächlich an Schlafapnoe.

Bedenklich ist allerdings das Verhältnis von Erkrankten zu Behandelten: immerhin vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an schlafbezogenen Atmungsstörungen (auch SBAS genannt), doch nur etwa 300.000 davon werden optimal medizinisch betreut – das sind weniger als zehn Prozent.

Vertrauensperson Hausarzt

Natürlich sollten Sie einen dauerhaft unruhigen Schlaf nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn Sie Bedenken haben und eine Erkrankung vermuten, ist Ihr Hausarzt in jedem Fall eine sehr gute erste Anlaufstelle, um sich beraten und untersuchen zu lassen.

Alternativ können Sie sich auch an einen spezialisierten Facharzt in Ihrer Nähe wenden.

Eine bundesweite Übersicht finden Sie auf dieser Website:
www.apnealink-finder.de.

Die dort genannten Ärzte bieten auch ein Risikoscreening mit dem so genannten ApneaLink-Rekorder an. Mehr Informationen zu diesem Gerät finden Sie auf dieser Website im Kapitel Risiko testen/ApneaLink.